Bereits zum 5. Mal waren Kinder zu Halloween also dem Allerheiligenvorabend zu einer Andacht auf dem Friedhof eingeladen. Nach altem Brauch werden an den Tagen um Allerheiligen und Allerseelen Kerzen angezündet und auf die Gräber gestellt. Die brennenden Kerzen in der Dunkelheit verleihen dem Friedhof eine besondere Stimmung, welche die Kinder hautnah miterlebten. Zu Beginn gab es vor dem Friedhof einleitende Worte. Die Herkunft von Halloween wurde erläutert. Danach ging man zusammen in die halbdunkle Friedhofskapelle. Dort eröffnete Pfarrer Weber die Andacht. Edith Hemberger las einen besinnlichen Text über das Werden und Vergehen, eine Erfahrung mit der wir besonders in dieser Jahreszeit konfrontiert sind. Der christliche Glaube könne jedoch Trost und Kraft schenken. Diese Botschaft kam auch in dem Lied: „Meine Hoffnung und meine Freude...“ zum Ausdruck. Mit diesesm „Mutmachlied“ zog man über den Friedhof zur Kreuzesgruppe. Dort wurden Fürbitten vorgelesen. Zum Abschluss der Andacht durfte jedes Kind seine Kerze auf ein Grab seiner Wahl stellen. Vor dem Friedhof feierten Erwachsene und Kinder dann mit süßem Tee und Gebäck weiter.„Dieses Angebot an Halloween ist für unsere Familie zu einer richtig schönen Tradition geworden.“ fasste eine Mutter die Aktion zusammen.

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