Vor ein paar Tagen erhielt Herbert Margraf wieder ein Dankesschreiben aus Sumba mit einigen Fotos. Der Dank gilt natürlich allen "Großherzigen" - hier zum Lesen:

Lieber Herr Margraf,

heute war ich bei Sr. Udis und habe geschaut, was sie mit Ihrer sehr hilfreichen Spende gemacht hat, auch um ein paar Fotos zu machen.

Und ich bin wirklich überrascht, am meisten über die neue Sojaküche. Bis vor einiger Zeit hat sie die Sojaprodukte in einem Schuppen hergestellt. Er diente zur Lagerung von Holz und anderem „Gerümpel“, aber hier wurden auch die Sojabohnen gekocht und verarbeitet. Das war auch für Sr. Udis unerträglich. Mit der Hilfe von Ihnen und Ihren Freunden hat sie denselben Schuppen „entrümpelt“. Der Sandboden - festgetretene Erde – wurde ersetzt durch einen richtigen Zementboden gesorgt. In die eine Ecke des Raumes hat sie eine befestigte Feuerstelle eingerichtet um Wasser abkochen zu können für den Prozess der Sojaproduktion. In die andere Ecke ließ sie eine Feuerstelle einrichten speziell für den großen Topf, in dem die gemahlenen Sojabohnen gekocht werden. Der Brei wird dann in einer Art Leinensack zum Abtropfen aufgehängt. Das Wasser wird wieder verwendet. Der eingedickte Brei kommt in einen Holzkasten – neben der gefliesten Anrichte- wo er gepresst wird mit dem Druck eines dicken Deckels. Dann kommt der Holzkasten auf den großen langen Tisch, wo der feste Brei jetzt zu Tofustücken geschnitten werden kann. Erst dann ist er zum Verkauf fertig.

Alles in dieser Sojaküche ist neu: der Zementboden in dem großen Raum, drei Feuerstellen, (eine für das Wasser, zwei für das Kochen der Sojabohnen), die Anrichte und der lange Tisch, der auch gekachelt wurde. Man sieht es dem Boden an, dass die Herstellung von Tofu eine sehr nasse Geschichte ist. Nicht umsonst steht Ibu Illona da mit Gummistiefeln. Aber sie ist jetzt auch eine saubere Geschichte. In dem großen Raum, in dem wirklich nur Tofu hergestellt wird, lässt es sich jetzt gut arbeiten.

Dann hat Sr. Udis einen Hühnerstall gebaut, einen einigermaßen „diebessicheren“! Immer wieder haben Katzen, Ratten und anderes Getier die Küken, ja sogar die größeren Hühner geholt. Sie freut sich jetzt über den luftigen und doch sicheren Stall und vor allem über die Erfolg der Hühnerzucht: Küken und Eier!

So sage ich Ihnen und Ihren Freundes im Namen von Sr. Udis ganz herzlich D a n k e .

Es grüßt Sie und Ihre Frau ganz herzlich

Schw. Mathilde

 

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