Einrichtungen

ERSTE LESUNG

Man nannte die Stadt Babel; denn dort hat der Herr die Sprachen aller Welt verwirrt

Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 11, 1-9)

1       Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte.

2       Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.

3       Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel, und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.

4       Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel, und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.

5       Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.

6       Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.

7       Auf, steigen wir hinab, und verwirren wir dort ihre Sprache, so dass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.

8       Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde, und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.

9       Darum nannte man die Stadt Babel  -Wirrsal -, denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.

ZWEITE LESUNG      

Der Geist selber tritt für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können

Lesung aus dem Brief an die Römer (Röm 8, 22-27)

Schwestern und Brüder!

22     Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.

23     Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.

24     Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?

25     Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.

26     So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.

27     Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.

RUF VOR DEM EVANGELIUM

Halleluja. Halleluja.

Komm, Heiliger Geist,

erfülle die Herzen deiner Gläubigen,

und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe!

Halleluja.

EVANGELIUM 

Ströme von lebendigem Wasser werden fließen

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 7, 37-39)

37     Am letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief: Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke,

38     wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.

39     Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.

Die Katholische Kirche Heusenstamm hat drei über das Stadtgebiet verteilte KiTas (Kindertagesstätten) für alle Kindesalter - beginnend mit U3 (Kinder unter 3 Jahren). Näheres finden Sie hier.

Eine Bücherei im Pfarrheim Maria Himmelskron (Marienstraße 16) bietet ein umfangreiches Literaturangebot für Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Ausleihen an. Klicken Sie hier.

Die Kleiderkammer der christlichen Kirchen von Heusenstamm (evangelische Kirche, Freie evangelische Gemeinde, Katholische Kirche mit ihren drei Gemeinden) sammelt alle Arten von gebrauchten Kleidungsstücken, arbeitet diese auf und verteilt sie an bedürftige Interessenten. Seit 10 Jahren ist die Kleiderkammer eine geschätzte Einrichtung. Klicken Sie hier.

 

 

Unser Leitbild

Wir sind drei katholische Kindertages-Einrichtungen in der Trägerschaft der Pfarrgemeinden Maria Himmelskron und St. Cäcilia Heusenstamm. Unsere Arbeit orientiert sich an den Vorgaben des KJHG (Kinder-und Jugendhilfegesetz), des Hessischen Bildungsplans und den pastoralen Richtlinien des Bistums Mainz.

Als katholische KiTas ist der christliche Glaube die Grundlage unseres Handelns. Kinder sind für uns kostbar, ein Geschenk Gottes und wir nehmen sie als solche bedingungslos an. Wir unterstützen sie bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit und fördern sie bei der Entwicklung ihrer geistigen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten.

So begleiten und stärken wir die Familien bei der Erziehung, Bildung und Betreuung ihrer Kinder. Wir sind vernetzt mit den pädagogischen Fachdiensten und den caritativen Diensten der Kirche. Unseren Mitarbeitern in den KiTas ist es wichtig, diese Leitgedanken mit Leben zu erfüllen. Dabei hilft das professionelle pädagogische Tun, aber auch die Bereitschaft, den christlichen Glauben zu leben und weiter zu geben. Dieser christliche Glaube prägt den Alltag unserer KiTas. Das zeigt sich im wertschätzenden Umgang miteinander und in der Achtung vor dem, was uns Gott in seiner guten Schöpfung anvertraut hat. So eröffnen die KiTas den Familien einen Raum der Begegnung mit Glauben, Kirche und Pfarrgemeinde. Einen hohen Stellenwert haben in unseren Einrichtungen die religiösen Feste, Bräuche und Traditionen. Wir versuchen sie den Kindern - und damit auch den Erwachsenen - so nahe zu bringen, daß die Freude des Glaubens spürbar wird. Zu unserem christlichen Profil gehört die Offenheit für alle Kinder und Erwachsenen, die zu uns kommen: unabhängig von ihrer Nationalität, Religion oder Konfession. Wir wollen ein Ort sein, an dem sich Kinder wohl fühlen; wo Eltern ihre Kinder gut aufgehoben wissen und zudem in ein für sie wichtiges Netzwerk eingebunden sind; wo unsere Mitarbeiter Qualifikation und Engagement einbringen zum gelingenden Tun und wo die Pfarrgemeinde ihre Einrichtung als einen besonderen pastoralen Raum wertschätzt.

Qualität und Kompetenz: Katholische Kindertageseinrichtungen in Heusenstamm

In Heusenstamm gibt es drei katholische Kindertageseinrichtungen für Kinder: Arche Noah, St. Cäcilia und Maria Himmelskron. Alle drei durchlaufen zur Zeit einen vom Bistum Mainz initiierten Prozess zur Qualitätsentwicklung, der von allen Beteiligten viel Engagement verlangt. Ein wichtiger Baustein dieses Prozesses ist das gemeinsame Leitbild, das wir Ihnen in diesem Flyer vorstellen möchten. Es soll ein „Leitfaden" sein, aus dem sich die konkreten Ziele in unseren Kindertageseinrichtungen „ableiten" lassen. Darüber hinaus kann unser Leitbild für alle interessierten Eltern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl der Einrichtung für ihre Kinder sein. Und nicht zuletzt soll es für die Träger - die katholischen Pfarrgemeinden - und das pädagogische Personal eine Selbstverpflichtung sein, wie wir arbeiten wollen!

Martin Weber

Pfarrer der Pfarrgemeinde Heusenstamm

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