Liebe Gemeinde-Angehörige von Mariä Opferung und interessierte Gäste,

zu dem auf dieser Webseite angekündigten und mit Plakaten und Flyern bekannt gegebenen Einkehrtag mit Pfarrer Dr. Nawar können Sie sich über folgende Email-Adresse anmelden: 

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Bitte geben Sie im Text Ihren Namen und Vornamen an und die Anzahl der Personen, die mit Ihnen kommen.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihr Festausschuss von Mariä Opferung für das Jubiläum 750 Jahre Rembrücken

Ankündigung

Das große Fest der Rembrücker zum 750jährigen Jubiläum in 2018 kommt in greifbare Nähe. Seit September 2017 ist das Festbanner an allen Plakatwänden der Stadt Heusenstamm unübersehbar.

Am 6. Mai wird der Festgottesdienst mit dem Bischof von Mainz Dr. Peter Kohlgraf unter dem Leitwort "Bei der Aussaat" und der Uraufführung der Rembrücker Messe in der Kirche Mariä Opferung gefeiert. Am gleichen Tag wird das Theaterstück "Der Altar" von und mit Markus Grimm aufgeführt und die Akademische Feier der Stadt stattfinden. Ab 15. Juni dürfen wir uns auf viele Festtage im Kultursommer Heusenstamm rund um den Dorfplatz von Rembrücken freuen.

Zur geistlichen Vorbereitung kündigt die Pfarrgemeinde Mariä Opferung hiermit  für alle Menschen zum 24. Februar 2018, 14 Uhr einen Einkehr-Nachmittag  von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Pfarrheim von Mariä Opferung während der diesjährigen Fastenzeit an. Der Eintritt ist frei.

PD Dr. habil. Alexander Nawar

Referent ist Herr Pfarrer Dr. Nawar (siehe Foto).

Am gleichen Tag findet nach dem Einkehrtag um 18:00 Uhr ein Harfen-Konzert in der Kirche Mariä Opferung statt, das der Förderverein Balthasar Neumann Heusenstamm ausrichtet. Siehe dazu www.foerderverein-balthasar-neumann.de 

Es kann von den Teilnehmern des Einkehrtages als Ausklang wahrgenommen werden und ist für alle Interessenten ein seltenes, ja auf Rembrücken bezogen, einmaliges Ereignis wunderschöner Musik. Der Eintritt beträgt 9 €.

 

Eine historische Urkunde aus dem Jahr 1268 enthält die Ersterwähnung des Ortsnamens "Rembrücken".
Das ist im Jahr 2018 - in der Woche (Oktav) nach Ostern -  750 Jahre her.

Aus Anlass der geplanten Feierlichkeiten "750 Jahre Rembrücken" im Mai und Juni 2018, vom früherem Dorf und heutigem Stadtteil von Heusenstamm, ist die entsprechende Urkunde von den Staatsarchiven Darmstadt und Würzburg aktuell überprüft und bestätigt worden. 

Der Anlass, dass es zu der historischen Urkunde kam, ist ein frommes Zeichen tätiger Christen des 13. Jahrhunderts aus Rembrücken, damals "Rintbrucken" geschrieben. 

Der Hofgut-Landwirt Hartlibus Bunner und seine Ehefrau machten und beherzigten bereits vor 1268 ein Gelübde, das sie jährlich zum Fest Michaelis, das  seit dem 5. Jahrhundert von Christen am 29. September gefeiert wird, durch eine regelmäßige Schenkung einer namhaften Menge vonWeizenmehlan die Zisterzienserinnen des Klosters Patershausen einlösten. Das Teilen ihrer Ernte mit den kontemplativ lebenden Nonnen des Klosters war Teil ihres Glaubenslebens.

Ihre Nachfahren wurden 1268 im Benediktiner- Kloster Seligenstadt zusammen mit Zeugen vorstellig. Auch die amtierende Äbtissin Benedikta von Patershausen stieß dazu. Abt Hermann beglaubigte das Gelübde und machte es aktenkundig. Dazu trug er den Vorgang in das Diplomatarium Padenhusanum ein. Das geschah in der Oktav von Ostern 1268. Entsprechend umgerechnet war das in der Zeit zwischen 8. April und 15. April 1268. In der Urkunde hat
Abt Hermann auch den Wohnort "Rembrücken" der Bunners eingetragen. So kam es durch ein  privates Gelübde des Teilens zur historischen Ersterwähnung des Ortsnamens Rembrücken in einer amtlichen Urkunde.

Hartlibus Bunner war bei Eintragung bereits verstorben und auf dem Friedhof von Patershausen beerdigt, So gibt uns die Urkunde auch den Hinweis, dass in Rembrücken schon vor 1268 mindestens ein Bauernhof war. Das Gelübde von ihm und seiner Frau wurde nach seinem Tod von der Familie weitergelebt. 

Rembrücken lag damals im geistlichen Gebiet des vom Hl. Bonifatius im 8. Jahrhundert gegründeten und bis 1803 bestehenden Erzbistums Mainz, das ab 1803 zum heutigen Bistum Mainz wurde. 1268 war war Werner von Eppstein Erzbischof, Kurfürst und Erzkanzler von Mainz. Er spielte im Interregnum, einer kaiserlosen Zeit des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (1245 bis 1273), eine wichtige Rolle im Reich.

Die weltliche Obrigkeit von Rembrücken hatten 1268 die Herren von Hagenhusen (Hainhausen) inne und ab 1425 bis 1803 waren es die Erzbischöfe von Mainz, die in ihrer Würde als Kurfürsten von Mainz alle Ortschaften im Bezirk des "Amts Steinheim", dazu gehörte auch das Dorf Rembrücken, kauften. Seit 1803 gehört Rembrücken zu Hessen, Kreis Offenbach am Main und ist seit 1977 Stadtteil von Heusenstamm.

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750 Jahre Rembrücken 1268 - 2018

Festgottesdienst mit dem

Bischof von Mainz, Dr. Peter Kohlgraf,

6. Mai 2018, 10 Uhr,  Kirche Mariä Opferung
mit Übertragung in das Festzelt auf dem Dorfplatz und in das Internet 

Uraufführung der Rembrücker Messe
Komposition Thomas Gabriel 
Chor Jubilate Deo
Orgel Thomas Gabriel
Leitung: Nathalia Steinwachs

Leitmotiv der Liturgie: „Bei der Aussaat“

Alle Menschen sind herzlich eingeladen!

750 Jahre Rembrücken

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